Film

HÜTER DER ERDE

Regie: Mark Michel | Dokumentarfilm | 5x 26min / 1x 90min. | Weltvertrieb: Albatross Worldsales Produktion: Neue Celluloid Fabrik

Sie leben im Einklang mit der Umwelt und lieben ihre Tiere „als wären es ihre Kinder.“ Monatelang ziehen sie durch karge Landschaften und leben von dem, was ihnen die Natur gibt. Ihr Leben baut auf einer jahrhundertealten Kultur auf und zählt zu einer der ältesten Lebensformen, die wir kennen – Das Leben als Hirte und Nomade.

HÜTER DER ERDE folgt dem Leben von fünf Hirtengemeinschaften in Uganda, Kirgisien, Deutschland, Peru und Indien. Doch es ist ein Leben weit weg von dem romantischen Bild, dass wir haben. Es ist ein Leben unter harten Bedingungen in direktem Kontakt mit der Natur und ihren extremen Elementen – Geburt, Tod, Sturm und Sonne, Regen und Dürre – all das sind fundamentale Teile ihres Lebens. Der Film erzählt die Geschichte ihrer Überlebenskämpfe.

HÜTER DER ERDE ist eine Hommage an eine sich auflösende archaische Kultur und Lebensform. Wir erfahren und erleben welchen hohen Wert das Leben der Hirten für unsere Umwelt hat und entdecken langsam, dass diese traditionelle Art des Umgangs mit der Natur bedroht ist. Wir verstehen, dass nicht nur unsere, sondern auch ihre Welt sich ständig wandelt und die Hirten Methoden entwickeln, um sich anzupassen – und wir vielleicht daraus lernen könnten. Es ist höchste Zeit für eine filmische Würdigung dieser unterschätzten Lebensform mit all seinen harten und manchmal unangenehmen Implikationen.

Auf ARTE

01.02.2021 17:20: Rajasthan
02.02.2021 17:20: Uganda
03.02.2021 17:20: Kirgistan
04.02.2021 17:20: Brandenburg
05.02.2021 17:20: Peru

Buch: Mark Michel & Veronika Raila
Regie: Mark Michel
Kamera: Ines Thomsen, Mitja Hagelüken, Johannes Praus
Schnitt: Steffen Werner
Ton: Jens Mattner
Redaktion: SWR / ARTE
Produzent: Jürgen Kleinig, Neue Celluloid Fabrik

Förderungen: Mitteldeutsche Medienförderung MDM

SANDMÄDCHEN

Kino-Dokumentarfilm

Weltpremiere bei DOK Leipzig: im Deutschen Wettbewerb – 31.10.2017

Was heißt es, im eigenen Körper gefangen zu sein und nicht gesehen zu werden? „Sandmädchen“ entführt uns in die einzigartige Erfahrungs- und Alltagswelt von Veronika Raila, einer jungen Autistin, hypersensibel und von Geburt an schwerbehindert. Raila weiß, wie es sich anfühlt, als Person nicht wahrgenommen zu werden. Als Kind attestierte man ihr einen IQ von Null. Allein ihre Eltern weigerten sich, das zu glauben. Heute veröffentlicht Raila Prosa und Lyrik, studiert Literatur und Theologie. Mit dem vorliegenden Film nimmt sie gemeinsam mit dem Regisseur Mark Michel ihr eigenes Leben in den Blick. Aus der Kombination ihrer Texte und Gedanken mit behutsam ins Bild gesetzten Alltagsbeobachtungen, poetischen Naturaufnahmen und den flüchtigen, aber eindrücklichen Sandanimationen der Künstlerin Anne Löper entsteht ein Essay über Freiheit und Wahrnehmung.

Dabei ist „Sandmädchen“ mehr als nur die Fortsetzung des preisgekrönten Kurzfilms „Veronika“, den Michel 2011 über Raila drehte. Heute ist Veronika nicht nur Protagonistin, sondern kreative Partnerin, die den Film mit ihren pointierten Texten trägt und zur Illustration ihrer Innenwelt immer wieder detaillierte Bildvorschläge macht. In einem tiefgründigen, teilweise aber auch ausgesprochen humorvollen Dialog mit Mark Michel wird sie schließlich selbst zur Reiseleiterin in ihr ganz eigenes Universum aus Sand, Musik und Worten.

Luc-Carolin Ziemann (DOK Leipzig)

Kino-Dokumentarfilm, DE 2017, 84 min, HD, stereo, color, 16:9
Herstellungsdatum: 01.09.2017
Buch: Mark Michel & Veronika Raila
Regie: Mark Michel
Kamera: Ines Thomsen
Ton: Christian Schunke
Schnitt: Andreas Baltschun, Mark Michel, Ed van Megen
Ausführende Produzentin: Marcie K. Jost
Produzent: Peter Zorn
Eine Produktion von worklights media production in Koproduktion mit Mark Michel.
www.sandmädchen.de

Produktion unterstützt durch
Werkleitz Gesellschaft e.V.
Davis Lernverband

Entwicklung gefördert durch
Documentary Campus Masterschool 2012
Kulturstiftung Sachsen
BKM – Beauftragte für Kultur und Medien

Produktion gefördert durch
Mitteldeutsche Medienförderung
FFA / BKM
Kuratorium junger deutscher Film
Kulturstiftung Sachsen


TANZ MIT DER ZEIT

(2007) Kino-Dokumentarfilm – ZDF/ARTE (ma.ja.de. film produktion) – 103 min

Vier ehemalige professionelle Tänzerinnen und Tänzer, die mittlerweile alle auf die 80 zustreben, haben die Herausforderung angenommen und sind auf die Bühne zurückgekehrt. Nichts an ihnen ist alt, außer ihr Alter.

Regie: Trevor Peters     Ko-Autor: Mark Michel    Kamera: Niels Bolbrinker

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VERONIKA

(2011) – Kurzfilm  – MDR und 3sat – 7 min

Über das Schreiben bahnt sich Veronika Raila ihren Weg in die Welt. Einst wurde der Autistin ein Intelligenzquotient von Null attestiert. Heute studiert sie und schreibt Gedichte und Geschichten.

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DIE REGIERUNG  

(2011) – Reportage – MDR und 3sat- 30 min

In  Ebnat-Kappel in der Schweiz wird von fünf behinderten und zwei «normal behinderten» Menschen vorgelebt, dass nur regieren kann, wer sich selbst regiert.

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LYS – Licht 

(2011) – Tanz-Dokumentation  – 9 min

Ein Tanz-Film mit wundervollen Menschen. Enstanden im Rahmen eines Freien Tanzprojektes der DRK Wohnstätte Kohren-Sahlis in Zusammenarbeit mit Uwe Schulze und Michael Heinz.

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U CAN’T TOUCH THIS  

Dokumentation 2009 – Soziokulturelles Zentrum Villa e.V. – 55 min

Im Tanztheater Lofft tanzten im Januar 2009 vier Tänzerinnen der Leipziger Tanzszene und fünf zum Teil schwerstbehinderte Rollstuhlfahrer in berührender Weise, um gemeinsam dem herkömmlichen Verständnis des Tanzes “auf die Sprünge zu helfen”.

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INTENSIV 

(2005) – Dokumentarfilm – MDR und 3sat – 22 min

Leben, Sterben und Arbeiten auf einer Intensivstation.

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