HÜTER DER ERDE folgt fünf Hirtenfamilien in Peru, Kirgisistan, Uganda, Indien und Deutschland durch die Jahreszeiten. Monatelang ziehen sie mit ihren Herden durch sich verändernde Landschaften und leben nur von dem, was die Natur ihnen bietet. Es ist ein Leben fernab romantischer Vorstellungen – ein Leben unter harten Bedingungen, in direktem Kontakt mit der Natur und ihren Extremen. Geburt, Tod, Sturm und Sonne, Regen und Dürre sind elementare Bestandteile ihres Alltags. Der Film erzählt von ihrem Überlebenskampf. Ihre Tiere sind Partner, ja Freunde.
HÜTER DER ERDE ist eine einfühlsame und bewegende Meditation über eine verschwindende Lebensform. Zärtlich und zugleich unsentimentalisch. In Landschaften von bemerkenswerter Größe und Schönheit porträtiert der Film die oft unsichtbaren und marginalisierten Hirtenkulturen, die es überall auf der Welt gibt. Er fängt die Schönheit und Härte dieser aussterbenden Lebensweise ein, erkundet die tiefe und uralte Verbindung zwischen Mensch und Tier und erzählt von einer Form der Nahrungsproduktion, die der Natur und der Menschheit mehr zurückgibt, als sie nimmt. In den jahrtausendealten Praktiken des Nomadentums liegt eine Weisheit, die es verdient, bewahrt und geschützt zu werden. Zeit für eine Würdigung. Und eine Chance zum Umdenken.
01.02.2021 17:20: Rajasthan
02.02.2021 17:20: Uganda
03.02.2021 17:20: Kirgistan
04.02.2021 17:20: Brandenburg
05.02.2021 17:20: Peru